Freitag, September 15, 2017

Rezension - "Addicted to Sin - Du gehörst mir..." von Monica James


Addicted to Sin - Du gehörst mir...
Heyne Verlag 
Monica James 
467 Seiten 
Taschenbuch: 9,99 € 
e-Book: 8,99 €
Addicted to Sin 1 

Inhalt: 
Mein Name ist Dr. Dixon Mathews, ich bin New Yorks renommiertester Psychiater. Für 500 Dollar die Stunde entlocke ich meinen Patienten ihre kleinen schmutzigen Geheimnisse. Ich bin smart, arrogant, sehe blendend aus und nehme garantiert keine Frau ein zweites Mal. Das aber wird sich bald ändern – dank zweier vollkommen unterschiedlicher Frauen, die doch eines gemeinsam haben: Leidenschaft und Hingabe. Für welche werde ich mich entscheiden?

Meine Meinung: 
Nachdem die Liebe seines Lebens Lily Dixon mit seinem besten Freund betrogen hat, kommt er monatelang nicht darüber hinweg. Beziehungen sind nichts für ihn, weshalb er ein unkompliziertes Leben führt: Arbeiten, ausgehen, Sex mit irgendeiner Frau haben und schlafen gehen. Als dann eines Tages eine spezielle Patientin zu ihm kommt, sieht er in ihr die perfekte Möglichkeit für eine unkomplizierte Beziehung. Allerding ist da noch Madison, die Dixon einfach nicht vergessen kann. 
Ich war anfangs ein bisschen skeptisch, da es viele verschiedene Meinungen zu dem Buch gibt, aber ich habe mir meine eigene bilden können. 
Das Buch ist definitiv nicht für jedermann etwas, aber ich fand es wirklich gut. Der Anfang des Buches war gewöhnungsbedürftig und ich habe etwas länger gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Zum Ende hat es mich richtig gefesselt, was ich nicht mehr erwartet hatte. 
Dixon ist ein sehr gewöhnungsbedürftiger Protagonist und manche seiner Handlungen und Verhaltensweisen lassen sehr zu wünschen übrig. Als Psychater sollte er diskret arbeiten, was er oftmals nicht getan hat, indem er zum Beispiel mit mehr als nur einer Patientin geschlafen hat. Dixon ist arrogant und weiß, dass alle Frauen auf ihn stehen, doch in Madisons Nähe hat man ihm seine Arroganz kaum angemerkt. Oft hat er erwähnt, dass er nicht der Held der Geschichte sei, was ihn bescheidener gemacht hat. Seinen Ehrgeiz, besonders bei seiner Arbeit, wurde sehr deutlich, aber auch seine Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit Madison gegenüber.
Madison ist eine selbstbewusste Frau mit einer dunklen Vergangenheit, die sie geprägt hat und die sie nicht hinter sich lassen kann. Sie kam mir anfangs zurückhaltend und schüchter vor, was sich im Laufe des Buches geändert hat. Sie hat Temperament, Selbstbewusstsein und auch Stärke, was man auf den ersten Blick nicht direkt erkennen kann. Sie war mir schon am Anfang sympathisch und ist einer meiner Lieblingscharaktere geworden. 
Juliet, Dixons spezielle Patientin/ Fickfreundin, ist arrogant, gefühllos und sexsüchtig. Dadurch, dass ihr Freund sie nicht wirklich liebt, hat sie Komplexe entwickelt. Sie war mir schon im ersten Moment unsympathisch, besonders durch ihre selbstverliebte Art. 
Monica James Schreibstil war gewöhnungsbedürftig, wurde mit der Zeit aber wirklich gut. Zwar haben mich die 'großen' Zeitsprünge etwas gestört, was allerdings nicht weiter dramatisch ist. Zum Ende hin konnte mich das Buch richtig fesseln und ich kann es kaum erwarten den zweiten Teil zu lesem, um zu wissen, wie es weitergeht.  

Bewertung:  
4 von 5 Sternen

Sonntag, September 10, 2017

Rezension - "Mr. President - Macht ist sexy" von Katy Evans

Mr. President - Macht ist sexy
Lyx Digital 
Katy Evans 
Taschenbuch: 10,00 € (ab 21.12.17 erhältlich)
e-Book: 6,99 € 
White-House-Reihe 1

Inhalt: 
Als Tochter eines Senators verbrachte Charlotte Wells ihre Kindheit am Tisch mit den mächtigsten Männern der USA. Damals hatte sie sich geschworen, niemals in die Politik zu gehen. Doch als sie das Angebot erhält, im Wahlkampfteam von Matthew Hamilton zu arbeiten, gerät ihr Entschluss ins Wanken. Charlotte kennt Matthew seit ihrer Kindheit, und sie weiß, dass er nicht nur fokussiert und skrupellos ist, sondern als Präsident der USA tatsächlich etwas bewegen könnte. Sie hat allerdings nicht mit der Anziehungskraft gerechnet, die zwischen Matthew und ihr herrscht. Mit jedem Tag fällt es den beiden schwerer, sich voneinander fernzuhalten. Dabei ist ihnen klar, dass ein Skandal Matthews junge Karriere augenblicklich zerstören könnte ...

Meine Meinung: 
Nach ihrer ersten Begegnung mit dem Sohn der Presidenten schreibt die kleine Charlotte diesem einen Brief, dass wenn er je fürs Amt des Präsidenten kandidieren würde, würde sie auf jeden Fall in seinem Wahlkampfteam sein wollen und für ihn stimmen. Als es dann soweit ist, kommt Matt Hamilton auf ihr Angebot zurück. Nur aus der kleinen Charlotte ist eine Frau geworden und aus dem kleinen Matt ein Mann. Charlotte versucht profisionell zu bleiben, doch dies ist bei einem gut aussehenden Mann, der vielleicht bald ein Land regieren wird, gar nciht so einfach, wie sie dachte. Allerdings könnte Charlotte mit einer Affäre einen Skandal verursachen, was Matt überhaupt nciht gebrauchen kann. 
Der Klappentext des Buch hat mich, nach dem Cover, angesprochen und mein Interesse geweckt. Leider hat es an der Umsetzung der Geschichte ein bisschen geschwächelt. Sowohl die Charaktere, als auch die Art der Geschichte konnten mich nicht fesseln. 
Charlotte hat sich geschworen niemals in die Politik zu gehen, doch als Matt sie auf ihren Brief anspricht, kann sie nicht Nein sagen. Obwohl sie eine selbstbewusste Frau ist, fühlt sie sich von ihren Eltern abhänging, immerhin arbeitet sie mit ihrer Mutter zusammen. Deshalb kommt die Kandidatur von Matt und ihren Eintritt in sein Wahlkampfteam wie gerufen. Zunächst hat wegen ihrer mangelnden Erfahrung nur einen niedrigen Posten, doch bald ist sie für Matts Terminkoordinierung zuständig. Sie fliegt mit ihm in verschiedene Städt und zu Veranstaltung, wobei sie sich immer mehr in Matt verguckt. Leider heißen das nicht nur ihre Eltern nicht gut, sondern auch das gesamte Team. 
Matt will zuerst nicht kandidieren, besonders nachdem er seinen Vater bereits an das Land verloren hat. Allerdings ist der Drang sich für sein Land einzusetzen stärker. Er möchte Veränderungen und Amerika zu einen besseren Land machen, was ihn bei den Wählern sehr beliebt macht. Nicht nur Charlotte hat sich in Matt verliebt, sondern auch er sich in sie. Einerseits weiß er, dass es falsch ist, eine Beziehung mit ihr zu beginnen, anderersets kann er sich nicht von ihr fernhalten. Matt hat ein großes Herz und einen starken Willen. Durch den Tod seines Vaters hat er eine engere Beziehung zu seiner Mutter aufbauen können, die gegen seine Kandidatur ist, da sie nicht auch noch ihren Sohn verlieren möchte. 
Eine Sache die mich sehr gestört hat, ist, dass die beiden die ganze Zeit wussten, dass diese Beziehung nciht funktionieren würde und es einen Skandal geben würde, haben sich aber trotzdem immer wieder getroffen. Matt wollte nicht, dass die Presse Charlotte belagert, hatte aber nciht die Willenskraft sich von ihr fernzuhalten. 
Der Schreibstil von der Autorin war sher gewöhnungsbedürftig und ich bin oftmals gedanklich abgeschweift. Allerdings hat sie den Ablauf des Wahlkampfes sehr gut rübergebracht, was das Buch ein bisschen interessanter gemacht hat. Allerdings finde ich, dass man aus dem Buch einen Einzelband hätte machen können und man keinen zweiten Band bräuchte.


Bewertung: 
Leider konnte ich mich mit den Charakteren nicht anfreunden und der Schreibstil hat mir auch nicht so gut gefallen. Trotzdem hatte das Buch auch ein paar  positive Aspekte: 
Die Beschreibung des Wahlkampfes, das Cover und der Klappentext. 
3 von 5 Sternen

Bemerkung: 
Vielen Dank an den Lyx Verlag zur bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!
(*gesponserte Produktplatzierung*)

Rezension - "The Hate U Give" von Angie Thomas

The Hate U Give
cbt Verlag 
Angie Thomas 
468 Seiten 
Hardcover: 17,99 €
e-Book: 
Einzelband



Inhalt: 
Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen...

Meine Meinung: 

Als es auf einer Party, auf der Starr ihren langjährigen Freund Khalil wiedertrifft, eine Schießerei gibt, flüchtet sie mit ihm zusammen. Eigentlich wollte er sie nur nach Hause bringen, doch die beiden werden von Polizei angehalten. Während Starr sich dem Beamten gegenüber vorbildlich benimmt, sowie ihr Vater es ihr beigebracht hat, weigert sich Khalil erst dem Polizisten zu gehorchen, steigt letztendlich jedoch doch aus dem Wagen. Nach einer falschen Bewegung wird er erschoßen, obwohl er keine Waffe bei sich getragen hat. Starr ist traumatisiert und weiß nicht genau, was sie nach diesem Abend tun soll. Schließlich beschließt sie, dass der Beamte nicht ungestraft davonkommen darf. Immerhin war Khalil unbewaffnet und es gab keinen Grund ihn zu erschießen. Starr geht vor Gericht und möchte nicht nur für Khalil mehr Gerechtigkeit erlangen, sondern für alle Schwarzen. 
Das Buch thematisiert ein Thema, das eigentlich immer aktuell ist. Obwohl Schwarz heute mehr Rechte haben als früher, werden sie noch immer benachteiligt behandelt. Das Buch gibt einen Einblick in das Leben von Starr und ihren Freunden in Garden Heighs, einem Viertel, das hauptsächlich von Schwarzen bewohnt wird. Nicht nur die Benachteiligung der Schwarzen macht das Buch authentisch, sondern auch die Probleme mit Gangs, Drogen und Gewalt.
Starr ist ein selbstbewusstes, junges Mädchen, dass besonders wegen ihrer Herkunft, abgehärtet ist. Auch wenn sie zunächst zögert, handelt sie mit der Anklage gegen den Polizisten, der ihren Freund erschossen hat, richtig. Viele in Garden Heighs kennen sie nicht richtig, doch manche denken, sie wäre keine richtige Schwarze, da sie auf eine weiße Privatschule geht. Doch dort hat sie es auch nicht gerade leicht, immerhin ist sie eine von wenigen Schwarzen dort und kriegt auch viele Vorurteile zu hören. Starr steht besonders ihrem Vater sehr nahe, der meisten ihrer Meinung ist, was ihre Mutter nicht immer richtig findet. 
Starrs Familenverhältnisse waren anfangs schwer nachzuvollziehen, da sie drei  Halbgeschwister und einen kleinen Bruder hat, nur alle von anderen Väter oder Müttern. Man hat eine Weile gebraucht bis man verstanden hat, welches Kind zu welchem Vater oder Mutter gehört. 
Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, da sie besonders authentisch geschrieben hat. Zwar hat der Slang, der in Garden Heighs gesprochen wird, für ein paar Unverständlichkeiten gesorgt, doch einige Begriffe sind in einem Glossar am Ende des Buches aufgelistet.
Leider bin ich anfangs nur schwer in das Buch reingekommen und konnte auch keinen richtigen Bezug zur Protagonistin aufbauen, was ich sehr schade fand. Zudem gabe es einige Stellen, die mich gelangweilt und das Buch nur unnötig in die Länge gezogen haben.
Es ist definitiv kein schlechtes Buch, wurde aber zu sehr in die Länge gezogen. Doch das ernste und auch tiefgründige Thema wurden sehr gut veranschaulicht und umgesetzt.  
 
Bewertung:

3,5 von 5 Sternen

Bemerkung: 
Vielen Dank an den cbt Verlag und das Bloggerportal zur Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!
(*gesponserte Produktplatzierung*)