Donnerstag, Februar 23, 2017

Royal Passion by Geneva Lee


Royal Passion
 
blanvalet Verlag
ca. 445 Seiten
Geneva Lee
Royal-Saga 1

Inhalt:
Ein Blick, ein Kuss und nichts ist mehr wie zuvor...
Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist - bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambrigde, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy ... Dieser Mann ist gefährlich, in ihm lauern Abgründe, die Clara ins Verderben stürzen können. Ist sie stark genug, um der magischen Anziehungskraft zwischen ihnen zu widerstehen?

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich das Buch verschlungen habe. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Die Idee der Geschichte war schon gut, aber ich fand es war Fifty Shades of Grey ziemlich ähnlich. Clara war natürlich erst einmal verwirrt, als ein Fremder sie in aller Öffentlichkeit küsst und dann verschwindet. Noch verwirrter war sie, als ihr Haus am nächsten Morgen von Paparazzi und Reportern belagert wurden. Erst als ihre Freundin Belle ihr erklärt hat, wer dieser Fremde war, ist Clara ein Licht aufgegangen. Zuerst wollte sie nichts mit Alexander zu tun haben, aber dann konnte sie einfach nicht von ihm lassen. In der Mitte des Buches hat Alexander dann angefangen von Dominanz zu reden, was mich ein bisschen verstört hat, aber okay...
Clara an sich war ein sehr interessanter Charakter. Ich dachte am Anfang sie sei schüchtern, was sie aber überhaupt nicht war. Natürlich war sie nicht begeistert, als ihr ganzes Privatleben in der Presse veröffentlicht wurde, trotzdem hat sie sich nicht unterkriegen lassen. Sie wollte Alexander unbedingt helfen mit seiner Vergangenheit klarzukommen, was sie allerdings noch nicht richtig geschafft hat.
Alexander war ein richtiger Bad Boy. Er hasst seine königliche Abstammung und dass er nichts machen kann, ohne dass die Presse Wind davon bekommt. Das Verhältnis zu seinem Vater ist ziemlich schlecht und die meiste Zeit angespannt. Alexander hat mit vielen Dämonen seiner Vergangenheit zu kämpfen, besonders der Tod seiner Schwester hat ihn mitgenommen.
Einen Nebencharakter über den ich unbedingt etwas schreiben möchte, ist Belle. Sie ist Claras beste Freundin und auch Beraterin. Belle hat einen tollen Humor und ich mochte sie schon von Anfang an. Sie ist einkaufen gegangen, als die Reporter das Haus belagert haben und war für Clara da, als die Presse die Vergangenheit ihrer besten Freundin veröffentlicht hat.
Geneva Lees Schreibstil war spannend und hat mich nicht gelangweilt. Das Ende fand ich etwas doof, aber immerhin gibt es noch zwei Teile, die ich so schnell wie möglich lesen muss. Hoffentlich werden mich die anderen Teile nicht langweilen, wie es bei Calendar Girl der Fall war.

Bewertung:
3.5 von 5 Sternen