Mittwoch, März 22, 2017

Tote Mädchen lügen nicht by Jay Asher

Tote Mädchen lügen nicht
Vielen Dank an den Cbt-Verlag und das Bloggerportal zur Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

cbt Verlag
ca. 200 Seiten
Jay Asher

Inhalt:
Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Erlegt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt "Play" - und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmt. Hannah, die tot ist. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe haben zu ihrem Tod geführt, dreizehn Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon...

Meine Meinung:
Ich muss sagen, dass ich ein bisschen enttäuscht von dem Buch war. Es hat sich einfach total spannend angehört, aber es war ziemlich schleppend. Hannah ist schon seit ein paar Tagen tot und Clay ist am Boden zerstört, doch als er die Kassetten findet, ist er froh Hannahs Stimme zu hören. Bei manchen der dreizehn Personen ist er wütend und kann nicht glauben, was sie Hannah angetan haben. Im Laufe der Geschichte wird klar, dass alle Ereignisse und auch die Handlungen der Personen miteinander verknüpft sind.
Von Clays Gefühlen hat man recht wenig erfahren, was dazu geführt hat, dass man keinen Bezug zum Protagonisten aufbauen konnte, was meiner Meinung nach schon ein Minuspunkt ist. Hinzukommt, dass Clay Handlungen immer zwischen Hannahs Erzählungen beschrieben wurden, was ich persönlich als sehr störend empfunden habe.
Von Hannahs Gefühlen hat man sehr viel erfahren und sie war der einzige Charakter des ganzen Buches, der wirklich authentisch gestaltet worden ist. Am Anfang hatte man nicht den Eindruck, dass sie eine Suizit-Gefährdete ist, aber im Laufe der Geschichte konnte man ihre Beweggründe immer besser nachvollziehen. Bei ihr war wirklich fasst alles dabei. Von Gerüchten über eine Vergewaltigung bis hin zu einem tödlichen Unfall.
Jay Ashers Schreibstil gefällt mir nicht ganz so gut. Immer wieder habe ich gemerkt, dass ich gedanklich nicht bei der Geschichte war - Vielleicht lag das auch an mir... Trotzdem habe ich mich bei längeren Textpassagen oftmals gelangweilt.
Das Fazit der Rezension ist etwas schade, da sich die Geschichte wirklich vielversprechend angehört hat. Man hätte aus der Idee wirklich etwas machen können.

Bewertung:
3 von 5 Sternen

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