Backstage in Seattle by Mina Mart

Backstage in Seattle
Vielen Dank an Mina Mart zur Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Harper Collins
ca. 475 Seiten
Mina Mart

Inhalt:
Stell dir vor, du bist ohne Hoffnung aufgewachsen. Ohne Eltern. Ohne Freunde. Stell dir vor, du bist am Tiefpunkt angelangt, und jemand bietet dir eine zweite Chance. Stell dir vor, du ergreifst diese Chance und kommst nach Seattle, in die Stadt, die nach ihrem endlosen Regen benannt wurde. Du trittst in einer Bar auf. Weil du nichts anderes hast als die Musik. Und dann, als alles zu eskalieren droht, da taucht sie auf. Wenn da nur ein Herz wäre, das du verschenken könntest.

Ein Blick in seine Augen genügt, um ihm komplett zu verfallen. Als Eliza den aufstrebenden Rockstar Finn in der Collegebar trifft, vergisst sie alles um sich herum und folgt ihm backstage. Zwischen beiden entwickelt sich eine heiße Affäre, die nur einer Regel folgt: Wahre Liebe existiert nicht. Doch jeder Kuss, jede Berührung bringt diesen Entschluss ins Wanken. Bis Eliza erfährt, dass der faszinierende Sänger Finn vor einer düsteren Vergangenheit davonläuft …


Meine Meinung:
Ich habe mir ehrlich gesagt mehr von dem Buch erhofft. Die Geschichte an sich war schon gut, doch es hat sich sehr gezogen und nach einer Zeit wurde es immer wieder das Selbe.
Eliza hat immer wieder versucht sich von Finn fernzuhalten und hatte es super drauf ihr Gefühle für ihn zu verleugnen. Finn konnte natürlich nicht anders, und ist ihr immer wieder hinterhergelaufen.
Es gab immer wieder Hinweise darauf, dass er eine schwere Vergangenheit hatte und deshalb ein bestimmtes Verhalten aufwies, wie auch in anderen Büchern. Allerdings hatte ich mir da mehr drunter vorgestellt.
Eliza war ein sehr sturer Charakter, der sich seine Gefühle nicht eingestehen wollte. Am Anfang war sie mir sympathisch, aber nach einer Zeit wurde es etwas nervig, dass sie Finn immer wieder von sich gestoßen hat.
Finn war mir am liebsten, aber das hielt auch nicht lange. Seine oftmals aggressiven Reaktionen waren auch Nachwirkungen seiner Vergangenheit und wegen Eliza, trotzdem hat ihn das wieder weniger ansprechend gemacht.
Mina Marts Schreibstil war gut, allerdings habe ich mich manchmal gelangweilt und habe mich weniger auf die Geschichte konzentriert. Es hat mich nicht gefesselt. Aber ich fand die Perspektivenwechsel wirklich gut und es war interessant die Gedanken und Gefühle von beiden Protagonisten zu kennen.
Ein sehr nettes Buch, das man mal lesen kann, allerdings etwas zu lang. Hätte man ein paar Streitereien der beiden weggelassen, hätte dieses Buch auch kürzer werden können.
Allerdings waren mir die beiden Freundinnen und Mitbewohnerinnen von Eliza unheimlich sympathisch und auch das Cover ist sehr ansprechend.

Bewertung:
2,5 von 5 Sternen

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