Morgen lieb ich dich für immer von Jennifer L. Armentrout

Morgen lieb ich dich für immer
cbt Verlag
Jennifer L. Armentrout
538 Seiten
Paperback: 12,99 €
e-Book: 9,99 €
Einzelband

Inhalt:
Eine Liebe so groß wie die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft...
Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …


Meine Meinung:
Ich hatte etwas Angst dieses Buch zu lesen, da ich von vielen gehört habe, dass es am Anfang langweilig sei. Ich sehe das überhaupt nicht so.
Die Idee ein Buch über Kindesmisshandlung und den Folgen zu schreiben finde ich wirklich gut. Es hat der Geschichte auch einen etwas ernsteren Hintergrund gegeben. Das Muster der Geschichte war zwar einer typischen Liebesgeschichte ähnlich, aber es war doch irgendwie anders.

Mallory war als Protagonistin wirklich süß, konnte sich aber meist nicht durchsetzten. Sie war dankbar, dass ihre Adoptiveltern Carl und Rosa sie aufgenommen hatten und wollte ihr Dankbarkeit ausdrücken, indem sie keinen Ärger jeglicher Art machte. Mallory litt an posttraumatischen Belastungsstörungen ausgelöst durch ihre Vergangenheit. Ihr erster Schritt ein normaler Teenager zu werden, war auf die Highschool zu gehen, da sie bisher zu Hause unterrichtet worden war. Mallory ist eine treue und loyal Freundin. Sie ist nett und herzlich, auch wenn sie nicht viel redet. Allerdings hat es mich manchmal wirklich genervt, dass sie es fast nie geschafft hat sich durchzusetzen.

Rider, den Mallory schon aus ihrer Kindheit kennt und mit dem sie zusammen die Hölle durchgemacht hatte, hatte nicht so viel Glück mit seiner Familie. Auch wenn er geliebt wurde, betrachtete er sich selbst immer als einen weiteren Mund, der gestopft werden musste. Er akzeptierte sich selbst nicht. Rider würde aber aller für Mallory tun und sah es immer als seine Aufgabe sie zu beschützen.

Carl und Rosa, die Mallory aufgenommen haben, da ihre eigene Tochter gestorben war, waren herzliche Menschen. Auch wenn sie Mallory meiner Meinung nach als Ersatz für ihre eigene Tochter zu sich genommen hatten. Trotzdem mochte ich die beiden sehr, da sie nur das Beste für Mallory wollten.

Jennifer L. Armentrouts Schreibstil war gefühlsvoll und man hat mit den Charakteren gefühlt. Ich bin ziemlich gut vorangekommen.
Ich fand das Buch überhaupt nicht langweilig und kann es eigentlich nur empfehlen.

Bewertung:
4,5 von 5 Sternen

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