Frostkuss by Jennifer Estep

 
Frostkuss
Piper Verlag
ca.380 Seiten
Jennifer Estep
Mythos Academy 1

Inhalt:
"Mein Name ist Gwen Frost. Sobald ich einen Menschen berühre, sehe ich seine Erinnerung und seine Vergangenheit vor mir - alles was er erlebt oder gefühlt hat. Ich kenne seine geheimsten Wünsche und Sehnsüchte...
Doch diese Gabe ist ein Fluch. Wenn der Junge, den ich küsse, an eine andere denkt. Oder wenn ein Mädchen ermordet wurde, und ich die Einzige bin, die ihren Mörder kennt..."

Meine Meinung:
Alleine der Klappentext hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Ich fand, dass es sich wirklich gut angehört hat und so war es auch. Zugegeben, am Anfang war ich ein bisschen verwirrt mit den ganzen Wesen und wusste nicht recht, was ich von dem Buch halten soll, aber in Laufe der Geschichte wurde es immer spannender. Mir kam es aber vor, als würde alles fürchterlich schnell geschehen (nicht negativ gemeint). Oder das Buch war zu kurz, denn für mich kam das Ende viel zu schnell...
In der Bibliothek der Schule wird irgendwann die Walküre Jasmine Ashton tot aufgefunden. Gwen denkt zuerst, dass alle schockiert sind, weil sie das beliebteste Mädchen der Schule war und ist überrascht, als es allen egal ist. Manche sind sogar über Jasmines Tod glücklich, weil sie nicht selten über andere gelästert hat. Nur Gwen, die ihre Leiche gefunden hat, kann das Gefühl nicht loswerden, dass mehr dahinter steckt. Zumal sie trotz ihrer Gabe nichts gefühlt hat, als sie die Leiche berührte. Nach und nach wird ihr bewusst, dass noch viel mehr dahinter steckt, als alle glauben.  
Gwen Frost ist eine Außenseiterin und manche kennen nicht einmal ihren Namen. Sie geht noch nicht lange auf Mythos zur Schule und hat es auch schwer sich richtig einzufinden. Eigentlich fühlt sie sich auf der Schule fehl am Platz, weil sie denkt, dass sie nichts Besonderes ist. Außerdem glaubt sie nicht an die ganzen Mythen über die Götter und Co. Gwen an sich war mir auf Anhieb sympathisch. Sie hat noch mit dem Tod ihrer Mutter zu kämpfen, an dem sie sich die Schuld gibt.
Über Logan Quinn hat man im ersten Teil ziemlich wenig erfahren, aber irgendwie mag ich ihn. Auch wenn er bisher noch verschlossen war, denke ich, dass er ganz cool ist.
Daphne (ich weiß ihren Nachnamen nicht) war zu Beginn des Buches eine kleine Prinzessin, die nichts mit Gwen zu tun haben wollte. Nach und nach ist sie ihr aber ans Herz gewachsen. Sie werden sogar richtige Freunde, was mich richtig glücklich gemacht hat.
Der Schreibstil von Jennifer Estep war spannend und hat mich nicht gelangweilt. Man konnte das Buch in einem Rutsch durchlesen. Obwohl es dick aussieht, ist es gar nicht so lang. Die Geschichte an sich war wirklich gut umgesetzt und ich liebe ja Bücher, die von Götter handeln, was hier auch noch einmal aufgegriffen wurde.
Zum Glück gibt es noch mehr Teile, weil ich unbedingt wissen muss, wie es mit Logan und Gwen weitergeht.

Bewertung:
5 von 5 Sternen

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